Der 1. FC Kaiserslautern hat seine Anlaufstelle gegen Rassismus im Fritz-Walter-Stadion aufgelöst. Grund dafür ist die geringe Nutzung des Angebots. Stattdessen gibt es nun eine telefonische Hotline, bei der Fans diskriminierende Vorfälle melden können.
In der vergangenen Saison gingen dort zwei Meldungen ein: In beiden Fällen trugen Zuschauer Kleidung mit diskriminierenden Aufdrucken und wurden daraufhin aus dem Stadion verwiesen. Der FCK betont, dass er weiterhin aktiv gegen Rassismus vorgehen wird. Deshalb wird derzeit an einem Schutzkonzept für das Stadion gearbeitet, um Besuchern in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen schnell Hilfe zu bieten.
Um dieses Vorhaben umzusetzen, sucht der Verein engagierte Helfer. Wer sich im Bereich Antidiskriminierung oder Konfliktprävention engagieren möchte, kann sich beim Verein melden.


