Die geplante Umwandlung der ehemaligen Quartermaster-Kaserne in Kaiserslautern in ein Gewerbegebiet wird sich um Jahre verzögern. Der Grund: Der Boden ist hochgradig mit Schadstoffen belastet, darunter gefährlicher Asbest. Wegen der Kontamination besteht aktuell ein striktes Betretungsverbot für das Gelände.
Neue Untersuchungen zur genauen Schadstoffbelastung sind frühestens im Herbst dieses Jahres möglich. Damit könnte sich das Bebauungsplanverfahren bis mindestens 2027 hinziehen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) trägt die Kosten für die Sanierung.
Ursprünglich war geplant, das Gelände zügig für Gewerbeflächen zu erschließen und Unternehmen anzusiedeln. Doch aufgrund der massiven Belastung mit Altlasten ist eine aktive Vermarktung der Flächen derzeit auf Eis gelegt. Die Stadt und die Verantwortlichen hoffen auf eine schnelle Klärung, um die wirtschaftliche Entwicklung der Region nicht weiter auszubremsen.


