Im Jahr 2024 führte der Kommunale Vollzugsdienst Kaiserslautern insgesamt 94 Kontrollen im Rahmen des Prostituiertenschutzgesetzes durch. Ziel der regelmäßigen Überprüfungen war es, illegale Prostitution im Sperrbezirk der Stadt zu unterbinden und die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten. Dabei trafen die Beamten in 40 Fällen auf Prostituierte, die ohne Anmeldung oder gesundheitliche Beratung tätig waren. In diesen Fällen wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von 5.200 Euro eingezogen.
Auch im Jahr 2025 setzt der Kommunale Vollzugsdienst seine Kontrollen fort. Bereits 45 Kontrollen wurden in diesem Jahr durchgeführt, wobei in 26 Fällen illegale Wohnungsprostitution festgestellt wurde. Die Stadt Kaiserslautern appelliert an Vermieter, ihre Sorgfaltspflicht ernst zu nehmen und gegen eine zweckwidrige Nutzung ihrer Immobilien vorzugehen. Durch präventive Maßnahmen und konsequentes Vorgehen sollen derartige Praktiken weiterhin unterbunden werden.


